Radfahrer

Irgendwie beschleicht mich zur Zeit das Gefühl, dass suizidgefährdete Personen recht häufig mit Fahrrädern unterwegs sind. Gerade heute wieder: Ich befinde mich auf der Hauptstrasse (habe also Vorfahrt) und will nach links abbiegen. Muss aber noch warten, da von vorne noch ein paar Autos kommen. Aus der Strasse links kommt eine Fahrradfahrerin, die selber nach links abbiegen will (also auf die Hauptstrasse). Die Prioritäten sind klar: Ich muss warten, bis mir kein Auto entgegenkommt; sie muss mindestens so lange warten, bis ich abgebogen bin.
Nachdem ich dann die paar Autos abgewartet habe, fahre ich an, um abzubiegen – da fährt in dem Moment die Fahrradfahrerin vor mir her. Ich also spontan wieder stark abgebremst, um sie nicht vom Fahrrad zu werfen, da dreht sie sich halb um, lächelt sich an, und bedankt sich mit Gesten bei mir, dass ich sie vorgelassen habe.
Hallo? Ich habe sie nicht vorgelassen – ich habe lediglich darauf verzichtet, sie über den Haufen zu fahren.

Aber ist ja klar: Diese ganzen, furchtbar rabiaten Autofahrer – die haben es alle nur auf die armen Fahrradfahrer abgesehen…

Ich bin doch kein FastFood-Restaurant

Da scheint heute doch tatsächlich ein Kunde meine Tankstelle mit einem Fastfood-Restaurant verwechselt zu haben – er kam zum Kassenhäuschen gefahren und meinte nur:

Drei Cheeseburger und ne große Pommes, bitte.

Na gut, er hatte es nur als Witz gemeint. Oder er wollte nur ins Blog. Auf soetwas warte ich ja eh noch immer, aber leider weiß ja keiner, wo ich arbeite. 😉

Obwohl die Idee mit dem Fastfood nicht schlecht wäre… *Mjam, mjam*

Schnitt!

Der Präsentationstermin für unseren Kamerakurs-Kurzfilm rückt immer näher – ich hocke hier gerade mit dem Dino vor dem Videoschnittprogramm und schneide unseren Film irgendwie fertig…
Wir haben noch soo viel Arbeit vor uns… 🙁

Btw: Dritter!!!!!!einseinself 😉

Fans en masse

Der Rückweg von der Uni war heute übrigens – trotz dem Spiel „Brasilien – Japan“ in Dortmund – recht ereignislos.

Die S1 fuhr ganz normal, mit relativ wenig Fans drin (die nutzten wohl mehr den Shuttle-Service vom Uni-Parkplatz aus). Der Hbf in Dortmund war dagegen sehr voll – und ich wurde direkt mit der Durchsage begrüßt, dass Fans, die zum Stadion wollen, bitte den Zug um 19:23 von Gleis 3 nehmen sollen. Toll – genau mein Zug.
Allerdings muss ich der Bahn hier mal ein gute Management bestätigen: An jeder Tür des Zuges stand mindestens eine Person vom Sicherheitsdienst, und bemühte sich, die Fans im Zug so gut wie möglich von den „normalen“ Fahrgästen fernzuhalten. Ich war rehct früh und bekam noch problemlos einen Platz. Mit der Zeit füllte sich der Zug dann aber doch ganz ordentlich mit Fans, die aber bei weitem nicht so laut waren, wie die so manche deutschen Fans.

Schon wieder verpasst…

Verdammt… ich habe schon wieder ein WM-Spiel hier in Dortmund verpennt: Heute abend spielt in Dortmund Brasilien gegen Japan – um 21 Uhr.
Es fiel mir heute aber schon auf dem Hinweg auf: Im Dortmunder Hbf waren doch auffällig viele brasilianische und japanische Fans zu sehen.

Im Moment füllt sich der Parkplatz hier an der Uni noch recht langsam – ist halt noch etwas früh. Das wird hier bestimmt noch voller…

[Update] Korrigiert: Natürlich Brasilien – Japan und nicht Brasilien – Polen. 😛

Fans

Nachdem ich gestern ja doch irgendwie überrascht war, auf meiner Zugfahrt von der Uni gen Heimat eigentlich gar nichts vom Fussballspiel im Dortmunder Westfalenstadion Allianz-Arena WM-Stadion mitbekommen zu haben, passierte dann heute das genaue Gegenteil:
In der dortmunder Innenstadt waren wohl doch wieder ziemlich viele Fans zum Public Viewing anwesend – welche danach halt teilweise auch mit dem Zug wieder nach hause wollten. So wie ich auch…

Ich kann inzwischen diese ganzen „Ohne $land fahr’n wir nach Berlin…“-Gesänge echt nicht mehr hören. Mir ist noch nie so wirklich aufgefallen, wie lange der Zug von Dortmund bis Schwerte braucht.

Im Endeffekt bin ich dann aber doch recht froh, dass zwei Sicherheitsleute von der Bahn mitgefahren sind – auch wenn die Fans vielleicht nicht wirklich Hooligans / Vandalen waren, so bewegten sie sich teilweise doch recht nah an Sachbeschädigungen vorbei. Bestes Beispiel: Rhythmisch gegen die Fensterschieben klopfen hauen hämmern.