Fließkommazahlen

In der Computertechnik ist es nicht unbedingt einfach, Kommazahlen zu speichern: Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht bei Beträgen mit einer festen Zahl an Stellen hinter dem Komma, das Komma einfach wegzulasen: In einem Onlineshop rechnet man intern einfach mit Preisen in Cent statt in Euro, einen Betrag von 1,23 Euro speichert man also einfach als 123. Wenn man dagegen nicht von vornherein weiß, wie die zu speichernden Zahlen aussehen werden, verwendet man dafür einfach die sogenannten Fließkommazahlen. Diese hier zu erklären wäre viel zu aufwändig, wer sich dafür interessiert, kann sich einfach mal den passenden Wikipedia-Eintrag durchlesen. Allerdings haben diese Fließkommazahlen einen mehr oder weniger großen Nachteil: Sie können nicht alle Zahlen genau ausdrücken. Ein guter Programmierer sollte sich dieser Tatsache bewusst sein und seine Anwendungen dementsprechend programmieren – aber man kann dieses halt auch mal vergessen.

Und so kommt es, dass ein Onlineshop von mir 8,98000000000000119 EUR als Versandkosten verlangt.

Filme der letzten Zeit

In den letzten paar Blogeintragslosen Tagen war ich auch noch das ein oder andere Mal im Kino. Hier mal die Kurzzusammenfassung (zwecks Inhaltsangaben mit Links zu den passenden Wikipedia- bzw. IMDB-Seiten):

  • Samstag, 14. März: Willkommen bei den Sch’tis Mal wieder…
  • Donnerstag, 19. März: Rachels Hochzeit Dies war das erste Mal, dass ich mir eine Sneak-Preview angeschaut habe. Die Grundidee und die Atmosphäre dabei gefallen mir sehr gut, das werde ich daher wohl noch ein paar Mal machen. Zum Film: Naaaa ja. Nicht wirklich mein Geschmack.
  • Freitag, 20. März: Willkommen bei den Sch’tis Langsam bin ich echt soweit, dass ich diesen Film nicht mehr sehen kann.
  • Samstag, 21. März: Watchmen Auf diesen Film hatte ich mich durchaus gefreut – und wurde auch nicht enttäuscht (nein, ich kannte die Comics nicht – ich habe im Trailer zum ersten Mal von den Watchmen gehört): Der Film bietet genug Action und Spannung, um problemlos die 163 Minuten zu füllen. Aber dennoch finde ich, dass Filme mit einer Länge von über 2 Stunden einfach zu lang sind.
  • Donnerstag, 26. März: Chihuahua Meine zweite Cine-Sneak-Vorstellung. Und zwar (Achtung, Ironie) schon wieder mit einem Film, den ich schon immer mal sehen wollte. Dabei ist Chihuahua gar nicht mal so schlecht. Als Familien- / Kinderfirm hat er sicher eine Chance. Nur in einer Sneak-Preview mit ausschließlich erwachsenen Zuschauern schießt er doch ein kleines bisschen an seiner Zielgruppe vorbei.

Sch’tis hoch 5

Gestern Abend habe ich mir nochmal “Willkommen bei den Sch’tis” angeschaut. Das dürfte jetzt mein fünftes oder sechstes Mal gewesen sein… …und der Film ist immer noch lustig. Natürlich gibt es inzwischen ein paar Stellen, die ich im Prinzip auswendig mitsprechen kann und die für mich doch etwas langweiliger als der Rest sind, weil ich genau weiß, was gleich passieren wird – aber die Szenen, in denen ich mich immer noch vor Lachen vom Sitz werfen könnte, überwiegen da doch deutlich.

Ich rate euch: Schaut euch den Film im Kino an, so lange es noch möglich ist.

Und dem, der sich jetzt denkt “Ach, der Film kommt doch jetzt eh bald auf DVD raus” sei gesagt, dass das Erscheinungsdatum für die deutsche DVD ist der 17.9.2009. Das ist noch ein ganzes halbes Jahr. Geht ins Kino!

Keine Hobbytronic 2009

Wie ich gerade erfahre, wird 2009 keine Hobbytronic stattfinden. Grund dafür ist laut der Pressemitteilung, dass sich durch die Finanzkrise bedingt zu wenig Aussteller angemeldet haben.

Na ja… irgendwie finde ich das schon schade. Zumal die Hobbytronic für mich schon seit so einigen Jahren ein fester Termin im Jahreskalender war. Andererseits, wenn ich da z.B. mal an meine Erfahrungen vom letzten Mal zurückdenke: Die Hobbytronic hat leider in den vergangenen Jahren massiv nachgelassen. Vielleicht ist so eine Pause da auch mal eine gute Idee für einen Neuanfang…

Abwesenheitsnotiz

Okay, die Geschichte ist schon etwas älter. Trotzdem wollte ich sie hier auch nochmal kurz erwähnt haben: In Wales (ihr wisst schon, dieses kleine “Bundesland” in Großbritannien – die mit den lustigen Ortnamen) wird ja bekanntlich noch recht viel walisisch gesprochen. Und nach britischem Recht müssen dort alle Verkehrsschilder zweisprachig beschriftet sein – englisch und walisisch.

So sollte dort ein Schild mit folgender Aufschrift aufgestellt werden:

No entry for heavy goods vehicles. Residential site only.

Auf gut deutsch also in etwa “Keine Einfahrt für Schwertransporte, nur Anliegerverkehr”. Da in Wales auch nicht jedermann waisisch spricht, wurde der Text per eMail an das zuständige Übersetzungsbüro geschickt – und die Antwort wurde dann direkt auf das Schild gedruckt. Das Ergebnis lautete dann:

Nid wyf yn y swyddfa ar hyn o bryd. Anfonwch unrhyw waith i’w gyfieithu.

Wer jetzt walisisch kann, wird schon grinsen – für alle anderen hier die Übersetzung des obigen Texts:

Ich bin derzeit nicht im Büro. Bitte senden Sie uns Übersetzungsaufträge.

Dumm gelaufen – aber auch heute kann soetwas noch passieren. So trafen sich gestern USA und Russland, um einen Neustart der Beziehungen der beiden Länder zueinander zu vereinbaren. Dafür hatte Hillary Clinton extra so einen als Not-Aus bekannten Schalter mitgebracht. Oben stand “Restart” als englisches Wort für “Neustart”, unten stand etwas, was ursprünglich mal die russische Version von “Neustart” sein sollte – allerdings stand dort stattdessen auf russich: “Knopf zum Überladen”.